Achtung: Blaualgen! Wie du sie erkennst und dich schützt

Gefährdete Gewässer
Wie weiß man, welche Gewässer sicher zum baden sind, und welche nicht? Obwohl meistens Warnschilder darauf hinweisen, sollte man sich nicht nur darauf verlassen. Halte Ausschau nach einem blau-grün schimmernden Teppich auf dem Wasser, der muffelt. Blaualgen bilden sich vor allem in langsam fließenden, stehenden oder rückgestauten Gewässern. Wenn du im Wasser stehst und deine Füße im knietiefen Wasser nicht mehr zu sehen sind, ist das ein klares Warnsignal. Hier solltest du nicht baden.

Schutzmaßnahmen
Vor allem Kinder die im Uferbereich speilen, sind besonders gefährdet. Der häufige Hand-Mund-Kontakt erhöht die Chance, dass sie die Bakterien aufnehmen. Bei Verdacht auf Blaualgen sollest du Kinder daher nicht im Uferbereich oder im Wasser spielen lassen. Was wenn man erst im Nachhinein merkt, dass Blaualgen im Wasser waren? Dann solltest du dich gründlich abduschen und deine Badebekleidung waschen, da sich Teile der Algen im Stoff verfangen können.

Tiere
Blaualgen sind nicht nur für Menschen, sondern auch Tiere eine Gefahr! Warmblutige Tiere können daran sogar sterben, wenn sie das toxische Wasser getrunken haben. Das sei besonders von Rindern, Hunden und Enten bekannt. Lass dein Hund also lieber nicht von Gewässern trinken, bei denen du dir nicht sicher bist.


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Quelle: RTL Next, Spiegel Online | Bilder: Christian Fischer Wikimedia Commons & Cyano-Bakterien (‚Blaualgen‘ oder ‚blaugrüne Algen‘, Phytoplankton) produzieren seit 4 Milliarden Sauerstoff in den Ozeanen der Erde: Spiralförmige, telefonkabelähnliche Fäden unter dem Elektronenmikroskop. by Quapan is licensed under CC BY 2.0

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