Ein alter Mann, der seit fünf Jahren kein Wort mehr gesprochen hatte, wurde nachts im Wald flüsternd aufgefunden. Als das Personal ihm folgte, waren sie zu Tränen gerührt.

Marcus zögerte nicht. „Bleib bei ihm!“, rief er über das Tosen des Sturms hinweg und rutschte den glitschigen, schlammigen Abhang der Schlucht hinunter. Kelly hielt sich fest an dem älteren Mann fest, der auf dem Felsvorsprung heftig zitterte. Von oben beobachteten sie, wie Marcus in das eiskalte, reißende Wasser watete. Der Hund war völlig erschöpft, sein goldenes Fell war mit Schlamm verfilzt, seine Augen wurden glasig. Er war zu schwach, um sich noch gegen die immer stärker werdende Strömung zu wehren.


Marcus hob das schlaffe Tier in seine Arme und kämpfte sich gegen den Schlamm an, während er den rutschigen Abhang wieder hinaufkletterte. Als er oben angekommen war, legte er den Hund hin. Das Tier reagierte überhaupt nicht mehr, sein Körper zitterte nur noch schwach.


Direkt neben Kelly ertönte ein Laut, der ihr das Herz zeriss. Der alte Mann sank neben dem Hund auf die Knie. Er schluchzte unkontrolliert – eine tiefe, kehlige Trauer, die fünf lange Jahre lang in ihm verschlossen gewesen war. Sie hoben den Hund auf und rannten zurück zur Einrichtung.