Rex bewegte sich. Er stellte sich vor George, und das Geräusch, das nun aus seiner Kehle kam, war keineswegs zweideutig. Es war ein gleichmäßiges Grollen der Unzufriedenheit. „Ich bin von weit her gekommen“, sagte Marcus. Das Lächeln war schwächer geworden. „Sag ihr einfach, dass ich da bin.“ George ließ seine Hand an der Tür. Sein Herz schlug schneller, aber seine Stimme blieb ruhig. „Ich bitte dich, deine Hand von meiner Tür zu nehmen.“
Von oben hörten sie: „George?“ Zoes Stimme, nur eine Frage. Es gab eine Pause. Dann ihre Schritte auf der Treppe. Sie erschien im Flur und blieb stehen. Die Farbe wich so schnell aus ihrem Gesicht, als würde man zusehen, wie etwas abfließt. Sie sagte ganz leise: „Marcus.“ Der Gesichtsausdruck des Mannes veränderte sich – etwas wurde weicher darin. „Da bist du ja“, sagte er.
Dann hörte George, wie Zoe hinter ihm ausatmete, und Rex stürzte sich quer durch die Küche auf Zoe, die für einen Moment das Gleichgewicht verlor. Aber ihr ging es gut. Während er Rex beruhigte, holte George sein Handy aus der Tasche und wählte den Notruf. Marcus beobachtete Zoe immer noch. Zoe beobachtete Marcus. Und Rex stand direkt neben ihr, fest wie eine Mauer.