Schließlich kochte Julians immense Frustration über. Er trat mit der erzwungenen, bedächtigen Würde eines Mannes in den Gang der First Class hinaus, der vorgab, er sei lediglich aufgestanden, um sich die Beine zu vertreten. Es gelang ihm, Sarah anzuhalten, als sie mit einem Tablett voller Getränke an der Kabine vorbeikam, und er schenkte ihr ein gezwungenes, höfliches Lächeln. „Entschuldigen Sie bitte, Miss. In Suite 1A scheint es ein kleines Softwareproblem zu geben. Die Bedienelemente reagieren nicht, und die Sitze stellen sich immer wieder in die aufrechte Position zurück. Könnten Sie das System von Ihrem Hauptbedienfeld aus neu starten?“
Sarah nahm sofort einen Ausdruck tiefer, professioneller Verwirrung an. Sie neigte den Kopf, die Augen weit aufgerissen vor unschuldiger Besorgnis. „Oh, meine Güte! Wirklich? Das ist unglaublich seltsam, Sir. Das zentrale Bedienfeld in der Bordküche zeigt an, dass alle Systeme in der First-Class-Kabine vollkommen normal funktionieren. Sind Sie sicher, dass Sie die Tasten richtig drücken? Die Prototyp-Suiten können ziemlich berührungsempfindlich sein.“
Julians Lächeln verschwand fast gänzlich. „Ja, ich bin mir absolut sicher. Der Bildschirm steckt buchstäblich in einer Endlosschleife des Sicherheitsvideos fest, und die Sitze sind in einem starren 90-Grad-Winkel arretiert.“ Sarah faltete die Hände und sah zutiefst bedauernd aus. „Oh, wie schrecklich! Ich werde die Software noch einmal überprüfen, aber wenn das Hauptbedienfeld anzeigt, dass alles in Ordnung ist, kann ich hier oben leider nicht viel manuell zurücksetzen.“ Sie nickte ihm beruhigend zu und ging weg, während er im Gang stehen blieb.