Ein alter Mann, der seit fünf Jahren kein Wort mehr gesprochen hatte, wurde nachts im Wald flüsternd aufgefunden. Als das Personal ihm folgte, waren sie zu Tränen gerührt.

Plötzlich lichtete sich der dichte Wald. Kelly rutschte ins Schleudern und kam zum Stehen; Marcus packte gerade noch rechtzeitig ihren Arm, um sie davon abzuhalten, über eine Kante zu treten. Sie standen am Rand einer kleinen, schlammigen Klippe. Unter ihnen lag eine steile, zerklüftete Schlucht.


Der alte Mann war genau dort, auf den Knien am äußersten Rand des gefährlichen Felsvorsprungs, bis auf die Haut durchnässt und in den dunklen Abgrund hinunterschreiend. Als die Strahlen ihrer Taschenlampen ihn beleuchteten, riss er den Kopf herum. Seine Augen waren weit aufgerissen und drückten verzweifelte, flehende Hilferufe aus. „Gott sei Dank“, rief Kelly und eilte vor, um ihn von dem schlammigen Abgrund zurückzuziehen. „Sind Sie verletzt? Was ist passiert?“


Doch der alte Mann packte Kellys Regenmantel mit überraschender, furchterregender Kraft. Tränen liefen über sein faltiges Gesicht und vermischten sich mit dem sintflutartigen Regen. „Er ist da unten!“, brüllte er und zeigte mit einer zitternden, schlammbedeckten Hand in die dunkle Schlucht. „Ihr müsst ihm helfen! Bitte!“