Ein alter Mann, der seit fünf Jahren kein Wort mehr gesprochen hatte, wurde nachts im Wald flüsternd aufgefunden. Als das Personal ihm folgte, waren sie zu Tränen gerührt.

Das war kein Einzelfall. In den folgenden drei Nächten wiederholte sich genau dasselbe Mitternachtsritual. Der mysteriöse alte Mann schlich sich hinaus, flüsterte in den Wald, und etwas rannte in die Dunkelheit davon. Unter den Mitarbeitern von St. Clair begann man zu tuscheln. Einige glaubten, er habe den Bezug zur Realität völlig verloren und spreche mit Hirngespinsten einer vergessenen Vergangenheit. 


Andere befürchteten, dass ein gefährliches wildes Raubtier, wie ein Wolf oder ein Kojote, auf dem Gelände sein Unwesen trieb. Am vierten Tag entschied die Leitung, dass es einfach nicht mehr sicher war. An diesem Abend wurde Oregon von einem sintflutartigen Regenguss heimgesucht. Der Regen peitschte in heftigen Strömen gegen die Fenster, der Wind heulte durch die Kiefern. Kelly ging in Zimmer 114, um die schlechte Nachricht zu überbringen. Er saß auf der Bettkante und starrte ausdruckslos auf den Boden.


„John, bitte bleib heute Nacht drinnen“, sagte Kelly sanft. „Die Verwaltung wird die Türen zum Innenhof verschließen.“ Er antwortete nicht. Er saß einfach nur da, eine undurchdringliche Mauer des Schweigens.