Ein alter Mann, der seit fünf Jahren kein Wort mehr gesprochen hatte, wurde nachts im Wald flüsternd aufgefunden. Als das Personal ihm folgte, waren sie zu Tränen gerührt.

Schließlich kam der Tierarzt heraus, ein müdes Lächeln auf den Lippen. „Er ist ein Kämpfer. Das Wasser ist aus seinen Lungen. Er wird es überstehen.“ Von Erleichterung überwältigt, betrat Kelly den Aufwachraum. John saß bereits neben dem Hund und streichelte sanft sein goldenes Fell. Er starrte auf seine eigenen faltigen, abgenutzten Hände.


„Schau dir diese Schwielen an, Kumpel“, flüsterte John mit zitternder Stimme. „Früher habe ich Häuser gebaut … damals in Montana. Ich hatte eine Frau. Und einen Sohn …“ Plötzlich erstarrte er. Seine Augen weiteten sich, als der Nebel in seinem Kopf mit einem Ruck zerbarst. Er blickte zu Kelly auf, Tränen liefen ihm über das Gesicht. „Ich erinnere mich“, hauchte er. „Mein Name ist Frank Miller. Ich habe beide verloren. Meinen Jungen … Ich habe meinen Jungen immer Buddy genannt.“


Buddy weicht nie von Franks Seite. Wenn man heute St. Clair besucht, sieht man die beiden jeden Abend gemeinsam auf den Gartenwegen spazieren gehen. Franks Gedächtnis und seine Stimme sind vollständig zurückgekehrt; seine fünf Jahre des dunklen Schweigens wurden endlich von dem Hund geheilt, der ihn nach Hause gebracht hat.