Es ist der Tag vor der Messe, und Phase zwei der verdeckten Operation hat begonnen. Sarahs Abreise war kein plötzlicher Notfall – sie war von Anfang an geplant. Als Sarah Buster in den Kofferraum ihres Geländewagens packte, lehnte sie sich kichernd aus dem Fenster. „Viel Glück, Mom. Zeig’s ihnen.“ Sie wusste genau, was für einen chaotischen Sturm ihre Mutter entfesseln würde. Später am Nachmittag machte sich Mary auf den Weg in den örtlichen Lebensmittelladen, um ihr Backmehl zu holen. Wie aufs Stichwort traf sie Arthur im Backwarengang. Er sah gestresst, blass und schlaftrunken aus, weil er es drei Nächte lang nicht geschafft hatte, ihr Obst zu stehlen.
Arthur versuchte, cool zu bleiben und fragte, wie es ihr geht. Mary seufzte schwer und gab einen Meisterkurs in Schauspielerei. „Oh, mir geht es gut, Arthur. Ich bin nur ein bisschen einsam. Meine Tochter Sarah war zu Besuch gekommen, aber sie hat heute Morgen ihre Sachen gepackt und ist abgereist. Das Haus fühlt sich jetzt so leer und ruhig an.“ Sie ging weg und verbarg ein Lächeln. Hinter ihr leuchteten Arthurs Augen vor plötzlicher, verzweifelter Freude auf. Der Hund war weg. Der Obstgarten war völlig schutzlos. Ihm blieben weniger als zwölf Stunden bis zum Jahrmarkt, und er war im Begriff, den Köder mit Haken und Schnur zu schlucken.