Einen Moment lang sagte sie nichts. Ihr Blick wanderte über ihn – seine abgetragenen Schuhe, die losen Fäden an seinem Ärmel, die Art, wie er stand, als würde er versuchen, nicht zu viel Platz einzunehmen. Dann wurde ihre Miene weicher. „Ich brauche keine Hilfe“, sagte sie sanft. Die Worte klangen so wie immer. Ein Nein. Chauncy nickte schnell und trat bereits einen Schritt zurück.
„Okay, trotzdem danke“, sagte er und zwang sich zu einem kleinen Lächeln, als ob es keine Rolle spielen würde. Er drehte sich leicht um, bereit, sich auf seinen üblichen Platz zurückzuziehen – „Warte.“ Er hielt inne. Drehte sich um. Die Frau griff in eine ihrer Taschen, schob Dinge beiseite und holte etwas heraus. Zwei Schokoriegel. Sie hielt sie ihm hin. „Es ist nicht viel“, sagte sie fast entschuldigend.
Chauncy starrte sie eine Sekunde lang an, völlig überrascht. Dann griff er vorsichtig danach und nahm sie. „Danke“, sagte er, diesmal etwas leiser. Und er meinte es ernst, mehr als er es erklären konnte. Als sie wegging, steckte Chauncy die Schokoriegel in seine Tasche und drückte sie mit der Hand an sich. Es war nicht genug.
Aber zum ersten Mal an diesem Tag – es war nicht nichts.