Teenager bietet an, Lebensmittel für Lebensmittel zu transportieren, aber sobald er nach innen geht, beginnt seine Welt zu kippen

Ein paar Sekunden lang bewegte sich Chauncy nicht. Seine Hand blieb in der Tasche, die Finger fest um die Schokoriegel gewickelt, als könnten sie ihm jeden Moment genommen werden. Es war nicht viel. Das wusste er. Und was noch schlimmer war: Es war keine Lösung.


Einen Moment später kam ein Mann vorbei, der kaum langsamer wurde, und drückte Chauncy einen kleinen verpackten Snack in die Hand, bevor er wortlos weiterging. Chauncy blinzelte und war überrascht. „Danke“, rief er, aber der Mann drehte sich nicht um. Er steckte ihn schnell in seine Tasche. Jetzt war es mehr. Aber nicht genug. Nicht für heute Abend. Nicht für zwei Personen.

Der Gedanke ließ sich schwer in seiner Brust nieder. Wenn er jetzt wegging, war das alles, was er noch hatte. Und er wusste schon, wie das ausgehen würde. Seine Mutter würde lächeln. Ihm sagen, dass sie keinen Hunger hat. Und er würde so tun, als würde er ihr glauben.


Chauncy blickte zurück in Richtung des Ladens. Die Türen glitten auf. Leute gingen hinein. Gingen hinaus. Keiner bemerkte ihn. Er schluckte. Dann drehte er sich um – und ging trotzdem hinein.