Das Schloss klickte, und die Tür schwang nach innen auf und gab den Blick frei auf Marian Woodard, die eine übergroße, mit Kohle verschmierte Leinentunika trug und deren silbernes Haar zu einem lockeren Knoten zusammengebunden war. „Steh nicht einfach so im Regen da“, lächelte sie und trat beiseite. „Komm rein und sieh dir an, wie meine Wohnfläche tatsächlich aussieht.“
Arthur machte einen zögernden Schritt über die Schwelle, und in dem Moment, als seine polierten Anzugschuhe den Boden berührten, fiel ihm buchstäblich die Kinnlade herunter. Von außen sah das Haus wie eine winzige, beengte Kiste aus, doch das Innere war ein atemberaubendes, vertieftes architektonisches Meisterwerk, das der äußeren Geometrie des Gebäudes widersprach.
Die Wände bestanden aus nahtlosen, wellenförmigen Flächen aus handgeschnitztem venezianischem Putz, die das Licht eines versteckten Oberlichts einfingen, während eine Steintreppe mühelos zu einem oberen Loft emporzuschweben schien. Arthur stand völlig fassungslos da und erkannte augenblicklich, dass er einen katastrophalen Bewertungsfehler begangen hatte, doch er war zu verblüfft, um auch nur eine Entschuldigung zu formulieren.