Elena wischte sich eine neue Träne weg und zeigte auf die aufgeschlagene Seite. „Gestern habe ich endlich den Eintrag von vor drei Jahren gefunden. Deine Mutter schrieb über eine anonyme Spende, die sie getätigt hatte, um die Arztrechnungen einer armen Familie im St. Jude’s Hospital zu begleichen, sodass eine sterbende Mutter eine lebensrettende Herzoperation erhalten konnte. Sarah … diese Familie war meine. Evelyn war der anonyme Engel, der meiner Mutter das Leben gerettet hat.“
Elena blickte zu dem Porträt hinauf. „Ich habe es nie geschafft, ihr zu danken, bevor sie starb. Als mir klar wurde, wer sie war, war ich einfach so überwältigt von Dankbarkeit. Ich musste einfach nur ihr Gesicht sehen und ‚Danke‘ sagen.“ Die angespannte Stimmung im Raum löste sich augenblicklich auf. Sarah, die nun selbst weinte, setzte sich auf die Ottomane und schlang ihre Arme um Elena.