Jede Frau sollte diese Tipps zur Selbstverteidigung kennen!

So wehrst du dich im Notfall!

Jede Frau sollte sich verteidigen können. Zwar ist es nicht schön, an einen möglichen Angriff zu denken, aber besser man ist darauf vorbereitet. So kann man selbstbewusst aus dem Haus gehen, mit dem guten Gewissen, dass man sich im Fall der Fälle außer Gefahr bringen kann. Selbstverteidigung ist eine Art der Ermächtigung, die sich jede Frau ermöglichen sollte! Diese Tipps helfen dir dabei!

Der Gedanke an einen Angriff ist nicht schön, aber das richtige Training gibt dir Mut.

Gewalt und Selbstverteidigung
Wusstest du, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO Gewalt gegen Frauen als einer der größten Gesundheitsrisiken von Frauen weltweit bezeichnet? Auch in Deutschland fürchten sich 23% der befragten Frauen vor Gewalt und jede dritte macht in ihrem Leben Gewalterfahrungen. Rechtlich gesehen hat jeder das Recht auf Selbstverteidigung, wie das  „Notwehrparagraph“ § 32 StGB verfestigt.

Selbstverteidigungswaffen
In Deutschland sind einige Waffen zur Selbstverteidigung legal. Unter ihnen gehören: CS-Gas, Pfefferspray, Gaspistolen, Elektroschockern, Schlagstöcken, Kubota und Hand Alarmgeräten. Auch feststehende Messer, mit einer Klinge unter 12cm sind legal. Man sollte aber immer beachten, dass jede Waffe auch gegen einem selbst gerichtet werden kann. Grundsätzlich ist es besser, man lernt sich selbst zu verteidigen, anstatt sich auf Waffen zu verlassen. Diese Grundlagen helfen dir dabei.

1. Deeskalieren und Weggehen
Flucht ist immer der beste Weg der Selbstverteidigung. Dein Ziel sollte sein, die Situation zu entschärfen und unverletzt zu bleiben. Es hilft nicht, wenn du dich heroisch dem Verfolger alleine stellst. Suche erstmal nach einen belebten Ort mit vielen Menschen oder einem Geschäft und bitte anderen um Hilfe. Damit rechnet der Angreifer wahrscheinlich nicht und es kommt nichts weiteres zustande.

2. Überlegenheit durch Selbstsicherheit
Das Ziel deines Angreifers ist dich einzuschüchtern. Bleibst du selbstsicher und demonstrierst, dass du das nicht mit dir lassen machst, kannst du die Situation deeskalieren. Bleib dabei ruhig und gehe nicht auf Provokationen ein. Dadurch zeigst du, dass du kein Opfer bist und das bringt den Angreifer oft aus dem Konzept. Verlange in tiefer Stimme, in Ruhe gelassen zu werden. Außerdem raten Experten, immer beim ‘Sie’ zu belieben, um eine Distanz zum potenziellen Angreifer zu bewahren.

3. Laut werden, schreien
In manchen Situation sind Flucht und Deeskalation nicht möglich. Dann solltest du laut schreien und versuchen, wegzulaufen. Sätze wie “Hau ab!” oder “Lass mich in Ruhe!” zeigen dem Angreifer, dass du kein leichtes Opfer bist. Wichtig ist, dass du nicht kreischst und eine tiefe Tonlage annimmst. Weibliche Schreie können den Täter nur weiter anspornen.

Auf welche K.O. Punkte du beim Angreifer besonders zielen solltest, gibt’s auf der nächsten Seite!


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