Achtung: Blaualgen! Wie du sie erkennst und dich schützt

Jetzt im August ist Algenblüten-Zeit

Es ist Hochsaison für Blaualgen. Dank der langanhaltenden Hitze, haben sich Blaualgen in vielen Gewässern deutlich vermehrt. Die Sonne, die Hitze und das viele Baden bieten beste Bedingungen für die Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt. So erkennst du jetzt sichere Gewässer zum Baden!

Blaualgen
Ihr Name ist ehrlich gesagt irreführend. Blaualgen sind eigentlich keine Algen, sondern Cynobakterien, Bakterien ohne Zellkern. Sie sind auch meistens nicht Blau, sondern eher grün. Da sie Gasbläschen in ihren Zellen haben, schwimmen sie meistens auf der Wasseroberfläche angesammelt, wie eine Art Schleier oder Teppich. Obwohl die meisten Arten von Cynobakterien harmlos sind, können einige Gifte entwickeln, die sie zur Gefahr machen.

Symptome
Wenn man beim Baden Wasser schluckt, kann es sein, dass man dabei auch Blaualgen aufnimmt. Die Gifte lösen Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen aus. Bei besonders empfindlichen Menschen kann der Kontakt mit den Bakterien auch Reizungen auf der Haut auslösen. Dazu gehören Quaddel, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen.

Wie du sichere von gefährliche Gewässer unterscheiden kannst und welche Schutzmaßnahmen du ergreifen solltest, gibt es auf der nächsten Seite!


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