Seine Großmutter bezahlt seine Hochzeit mit ihren Ersparnissen. Dann sagt seine Verlobte: „Sie ist nicht willkommen…“

Leos Großmutter Evelyn hatte immer einfach in einem kleinen, verwitterten Häuschen am Stadtrand gelebt. Sie besaß keinen Flachbildfernseher, fuhr eine zwanzig Jahre alte Limousine und schnitt fleißig Gutscheine aus. Deshalb war Leo völlig schockiert, als sie die beiden zu sich rief, ein schweres, mit Samt ausgeschlagenes Schließfach auf den Tisch schob und es aufschloss.

Darin befand sich kein Bargeld, sondern eine atemberaubende Sammlung von seltenem, antikem Smaragdschmuck und makellosen alten Anleihen. „Nimm es“, hatte Evelyn geflüstert, und ihre Augen hatten sich beschlagen. „Das sind meine gesamten Ersparnisse. Ich habe alles für deinen glücklichsten Tag aufgespart, Leo.“

Chloe hatte nach Luft geschnappt und starrte die glitzernden Stücke mit einer seltsamen, atemlosen Intensität an. Damals dachte Leo, dass seine Verlobte einfach nur von der Großzügigkeit der alten Frau überwältigt war. Er weinte, bedankte sich ausgiebig bei Evelyn und ging mit der Schachtel weg. Doch innerhalb von achtundvierzig Stunden, nachdem er das Geld entgegengenommen hatte, änderte sich Chloes gesamtes Verhalten..