„Sarah, nimm Leo!“ Schrie Mark, als er ins Zimmer stürzte. Er nahm seinen Sohn aus dem Bettchen und reichte ihn seiner Frau, die wie erstarrt im Flur stand. Im Inneren des Kinderzimmers drehte sich Duke im Kreis, knurrte und schnappte nach der Luft in der Nähe des Wandlüfters. Jedes Mal, wenn Mark versuchte, sich zu nähern, stürzte sich Duke auf den Lüftungsschacht und drehte sich dann mit gefletschten Zähnen in einem schrecklichen Knurren zurück.
Als Mark die Hand ausstreckte, um Dukes Halsband zu packen, schnappte der Hund mit einer Heftigkeit nach seiner Hand, die Mark zurückspringen ließ. Die Angst war kein Flackern mehr, sie war ein Brüllen. „Er ist verrückt geworden, Sarah! Ruf sie sofort an!“ Mark zog sich aus dem Zimmer zurück, schloss die Tür ab und ließ Duke drinnen.
Das Bellen und Kratzen ging weiter, gedämpft durch das schwere Holz, während sie darauf warteten, dass die Polizei eintraf und sich um das Tier kümmerte, vor dem sie sich nicht mehr sicher fühlten.