Arthur ging die drei Blocks zu seinem Haus in der Vorstadt in völliger Stille. Er schloss die Haustür auf und betrat das ruhige Haus. Vor vier Jahren war seine Frau Martha, mit der er fünfundvierzig Jahre verheiratet war, verstorben. Die Stille, die auf ihren Tod folgte, war absolut und verwandelte ihr Haus von einem Ort der Wärme in eine hohle Festung der Trauer.
Er hatte den Job bei Market & Co. angenommen, weil er dringend eine Ausrede brauchte, um sich wieder lebendig und nützlich zu fühlen. Der Lebensmittelladen bot einen festen Rhythmus, einen Grund, sich jeden Morgen zu rasieren, und eine Möglichkeit, mit der geschäftigen Welt da draußen in Kontakt zu treten. Er liebte den Smalltalk mit den Stammkunden und die einfache Befriedigung, nützlich zu sein.
Doch als er in seinem ruhigen Wohnzimmer saß, dachte Arthur nicht an Traurigkeit. Stattdessen konzentrierten sich seine Gedanken auf Victoria Kline. Unter seinem großväterlichen Äußeren besaß Arthur einen Verstand, der auf natürliche Weise nach Mustern suchte. Victoria hatte es schon seit Wochen auf seine Spur abgesehen, und der Zeitpunkt des Vorfalls schien viel zu präzise, um ein echter Unfall zu sein.