Er fand diese kleinen Fellknäuel in seiner Scheune… Dann erzählte ihm der Tierarzt die Wahrheit

Es dauerte eine Stunde, bis sich die hektische Energie in der Notaufnahme gelegt hatte. Ein schwerer, olivgrüner Lastwagen mit der Aufschrift „Wildlife Rescue & Transport“ fuhr in die Laderampe der Klinik ein, wobei der Motor in der Kälte laut aufheulte. Zwei Männer in taktischer Kälteschutzausrüstung stiegen aus und trugen eine spezielle, verstärkte Transporteinheit. Kurz darauf trat Dr. Aris aus den Doppeltüren und wischte sich mit einer zitternden Hand den Schweiß von der Stirn.


„Sie sind stabil“, sagte er, und die Erleichterung traf Fiona so sehr, dass sie fast umfiel. „Wir haben sie mit reinem Sauerstoff versorgt und ihre Kerntemperatur so weit wie möglich gesenkt. Sie sind Kämpfer.“ Er beobachtete, wie das Rettungsteam die Kätzchen vorsichtig in die Spezialeinheit verlegte. Die Kätzchen waren noch schwach, aber ihre Augen waren offen und beobachteten die Bewegungen um sie herum mit der gleichen eindringlichen, uralten Intensität. Das Rettungsteam sprach nicht viel; sie arbeiteten mit der grimmigen Effizienz von Soldaten. Als der hintere Teil des Transportwagens verschlossen wurde, wurde John klar, dass ihre Zeit mit den Kätzchen vorbei war. Sie wurden an einen Ort gebracht, dem die Menschen nicht folgen konnten.