Arthur ging auf seinen mühsamen morgendlichen Fang hinaus und warf seine schweren Netze in den felsigen Buchten vor dem Hafen aus, wo sich die Fische seit Jahrzehnten zuverlässig tummelten. Als die rostige Winde die tropfenden Netze an Bord zog, wurde ihm ganz flau im Magen. Sie waren unfassbar leicht und enthielten nichts als leuchtend grünen Seetang.
In dem Glauben, es handele sich um einen seltsamen Zufall, versuchte er es am nächsten Tag erneut – mit genau demselben deprimierenden Ergebnis. Die ständige Aufregung hatte die riesigen Fischschwärme komplett aus der geschützten Bucht vertrieben. Sie waren in tiefere, sicherere Gewässer geflüchtet. Er war nicht über Nacht pleite gegangen, und seine bescheidenen Ersparnisse reichten aus, um seinen alten Motor noch eine Weile am Laufen zu halten.
Aber die erschreckende, nicht zu leugnende Realität seiner Situation lastete schwer auf ihm. Auch wenn ihn die finanzielle Belastung noch nicht ruiniert hatte, würde sie ihn auf lange Sicht absolut vernichten. Was genau sollte ein traditioneller Fischer tun, wenn es in den örtlichen Gewässern keine Fische mehr zu fangen gab?
Der virale Trend bedrohte aktiv seine gesamte Zukunft.