Im zweiten Jahr hieß ihr Gruppenchat bereits „The Tuesday People“ und umfasste elf Alleinerziehende. Es fing klein an: Autokindersitze teilen, bei Krankheit einspringen und günstige Familienanwälte empfehlen. Schließlich schlug jemand vor, sich zu treffen, und eine örtliche Kirche stellte jeden Dienstagabend kostenlos ihren Keller zur Verfügung, da die Tochter des Pastors zur Gruppe gehörte.
Daniel hatte nie vor, irgendetwas zu leiten. Er kam einfach früh, um Metallstühle aufzustellen und Klapptische auszuklappen, sodass die Aufgabe ganz natürlich auf ihn fiel. „Im Grunde leitest du das Ganze“, sagte Marcus eines Abends. „Ich bin nur früh da“, antwortete Daniel.
Als Daniels Karriere als Ingenieur florierte, ermöglichte ihm sein Einkommen, ihr Miethaus vollständig abzukaufen. Er renovierte das zugige, baufällige Gebäude zu einem soliden Zuhause für seine Kinder und nutzte das geräumige Erdgeschoss als dauerhaftes, kostenloses Zentrum für „The Tuesday People“. Er hielt sein Berufs- und Ehrenamtleben im Gleichgewicht und ahnte nicht, wie viel dieses Haus schließlich für alle darin lebenden Menschen bedeuten würde.