Jugendliche versammeln sich um eine ältere Frau. Sie bricht in Tränen aus, als sie das sagen 

Clara passte ihren Griff an ihrem alten hölzernen Spazierstock an, während ihre Stiefel leise auf den trockenen Herbstblättern knirschten. Die Nachmittagssonne warf lange, verzerrte Schatten über den Parkweg. Seit Jahren war diese Routine ihr Anker – ein vorhersehbarer, friedlicher Spaziergang zum Supermarkt in der Nachbarschaft.


Zu ihrer Rechten, zusammengekauert in dem Betonpavillon, stand eine Gruppe von Teenagern in einem engen Kreis. Sie sahen aus wie Unruhestifter, die Art von Jugendlichen, die eindeutig nichts Gutes im Schilde führten. In übergroße Kapuzenpullis gehüllt und mit den Händen tief in den Taschen steckend, ignorierten sie sie völlig. Zumindest zunächst.


Plötzlich kam ein neuer Junge von der anderen Seite des Parks angerannt und steuerte direkt auf den Pavillon zu. Doch während er rannte, fiel sein Blick auf Clara. Er hielt intensiven, ununterbrochenen Augenkontakt aufrecht und verlangsamte sein Tempo, als er seine Freunde erreichte. Er begann wild zu gestikulieren und zeigte direkt auf Clara. Im Nu drehte sich die gesamte Gruppe um. Ihre lässige Gleichgültigkeit verschwand und wich einem aggressiven, einheitlichen Fokus. Sie lösten ihre Gruppe auf, traten aus dem Pavillon heraus und marschierten zügig auf sie zu.