Ein fauliger Geruch ließ ihn glauben, dass sein Nachbar ein dunkles Geheimnis verbirgt. Als er schließlich hineinschaute, ließ die Wahrheit seine Augen tränen

Er erreichte die verfaulte Holzseitenwand der freistehenden Garage. Aus der Nähe zwang ihn der Gestank, in seinen Ärmel zu kneifen. Arthur leuchtete mit seiner taktischen Lampe nach unten. Unter der Seitenwand der Garage sickerte eine dicke, schwarz-braune Flüssigkeit hervor, die durch den Schmutz nach oben sprudelte und ein Kleebeet genau dort vernichtete, wo der Boden zu Arthurs Garten hin abfiel. Sie sah aus wie Teer und reflektierte den Lichtstrahl der Taschenlampe mit einem ekelhaften, schillernden Glanz.


„Das ist der Beweis“, flüsterte Arthur zu sich selbst, und seine Brust zog sich mit einer Mischung aus Schrecken und Rechtfertigung zusammen. Es sah genauso aus wie altes, geronnenes Blut, das von einem grausamen Tatort stammte. Er blickte nach oben und entdeckte eine hohe, schmutzige Fensterscheibe, die mit jahrzehntelangen Spinnweben bedeckt war. Er musste einen Blick hineinwerfen. Er schleppte eine alte, ausrangierte Holzkiste heran und stellte sich vorsichtig darauf, um sich an die Scheibe zu heben.