Die Sicherheitsbeamten versicherten Sarah, dass die gesamten digitalen Daten des Privatdetektivs nun als staatliches Beweismaterial gelten würden, da er dabei erwischt worden war, illegal in einem Verkehrsflugzeug tätig zu sein und gegen die Datenschutzgesetze der Bundesluftfahrtbehörde verstoßen zu haben. Nicht nur wurde die Überwachung vollständig verworfen, sondern der illegale Stunt verschaffte Sarahs Anwaltsteam auch massive Verhandlungsmacht, um von ihrem ehemaligen Unternehmen einen hohen Vergleich zu erzwingen.
Sarah bedankte sich überschwänglich bei Clara und Rosalind – endlich frei von den rechtlichen Problemen, die ihre Karriere monatelang beeinträchtigt hatten –, bevor sie hinausbegleitet wurde, um ihre Heimfahrt anzutreten. Als sie allein im stillen Büro zurückblieben, wandte sich Clara an Rosalind. Die absolute Erschöpfung durch den Flug stand beiden ins Gesicht geschrieben, doch die seltsame Paranoia hatte sich vollständig verflüchtigt. Clara streckte die Hand aus und gab der Flugbegleiterin einen herzlichen, dankbaren Händedruck.
„Danke, dass Sie so aufmerksam waren“, lächelte Clara. „Und dafür, dass Sie sich um eine Fremde gekümmert haben.“ An diesem Abend schaffte es Clara endlich zurück in ihre Wohnung in Nashville. Während sie auf dem Küchenboden saß und ihre Katze fütterte, glättete sie die zerknitterte Serviette und legte sie sicher in eine Erinnerungskiste – als Erinnerung daran, dass manchmal die Wachsamkeit einer Fremden alles verändern kann.