Die Flugbegleiterin starrte mich ununterbrochen an – dann schob sie mir einen Zettel zu, der mir das Blut in den Adern gefrieren ließ 

Schließlich kam die Flugbegleiterin zurück und ließ sich auf den Notsitz direkt gegenüber von Clara gleiten. Auf ihrem Namensschild stand „Rosalind“. Die strenge, professionelle Maske, die sie zuvor getragen hatte, war vollständig verschwunden und durch pure Erleichterung ersetzt worden.


„Alles wird gut“, versicherte Rosalind ihr mit leiser, ruhiger Stimme. „Der Kapitän hat Kontakt zu den Bodenbehörden aufgenommen. Wenn wir landen, werden Sicherheitskräfte der Fluggesellschaft und örtliche Beamte auf uns warten.“ „Bitte“, flehte Clara, ihre Stimme vor Neugier angespannt. „Sie müssen mir sagen, was hier vor sich geht. Warum haben Sie mich hier hinten eingesperrt?“


Rosalind beugte sich näher zu ihr hin. „Der Mann, der dort oben in Reihe 7 sitzt. Während du zu Beginn des Fluges tief geschlafen hast, habe ich ihn dabei erwischt, wie er heimlich Fotos von dir gemacht und versucht hat, deine persönlichen Gegenstände zu registrieren. Er hat sich unglaublich verdächtig verhalten, und die Richtlinien der Fluggesellschaft nehmen die unerlaubte Überwachung von Passagieren sehr ernst. Ich konnte dich dort oben nicht einfach so filmen lassen. Ich werde dich persönlich aus dem Flugzeug begleiten, sobald wir gelandet sind.“