Sam war ein bisschen genervt. Er blickte auf seine völlig leeren Hände und dann wieder zu ihr hoch. „Ja, klar.“ Nicoles Augen blitzten bei dieser Bemerkung plötzlich vor Wut. Die vorgetäuschte Freundlichkeit verschwand aus ihrer Stimme, als sie die Schultern straffte und sich leicht in seinen persönlichen Raum beugte. „Es tut mir leid, Sir, aber ich wäre Ihnen wirklich dankbar, wenn Sie Ihre Einstellung etwas zügeln würden.“
Sam starrte sie an, völlig verblüfft über den plötzlichen Vorwurf. „Ich bin derjenige mit der Einstellung? Sie wollten mich ja nicht einmal bedienen. Ich habe nicht einmal telefoniert – Sie haben mich doch vorhin gezwungen, meinen Laptop wegzupacken, erinnern Sie sich?“ Nicole hob abwehrend die Hände und sprach gerade so laut, dass die umliegenden Reihen sie hören konnten. „Es ist einfach ein Missverständnis, Sir. Aber ich werde dieses Verhalten in meinem Flugzeug auf keinen Fall dulden. Also bitte, beruhigen Sie sich einfach und versuchen Sie, Ihren Flug zu genießen.“
Noch bevor Sam auch nur eine Silbe herausbringen konnte, schob sie ihren Wagen davon und ließ ihn völlig mit leeren Händen zurück – und zutiefst misstrauisch gegenüber ihrem unberechenbaren Verhalten.