Ohne eine Sekunde zu zögern, streckte Katie ihre Arme tief in das strömende, eiskalte Wasser des freiliegenden Abflusses. Ihre kleinen, flinken Finger streiften nasses Fell. Nur auf ihren Tastsinn verlassend, schöpfte sie unter dem reißenden Wasser vorsichtig das erste zitternde Baby heraus, zog es in Sicherheit und reichte es sofort an Peter weiter. Ein zweites und drittes Mal tauchte sie ihre Hände in das steigende, schlammige Wasser.
Mit einer verzweifelten letzten Anstrengung zog sie das letzte nach Luft ringende Tierchen heraus, kurz bevor sich das Becken vollständig bis zum Rand füllte. Drei winzige, geheimnisvolle Wesen waren endlich sicher auf dem Asphalt, heftig zitternd, aber am Leben. Peter steckte die ersten beiden behutsam in seine tiefen Jackentaschen, während Katie das dritte vorsichtig an ihre Uniform drückte. Peter kniete sich hin und leuchtete mit seiner Taschenlampe auf ihr durchnässtes Fell. „Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was das ist“, murmelte er völlig verwirrt. „Sie sehen völlig einzigartig aus, aber wir müssen schnell handeln, um sie zu retten.“