Die nächsten fünfundzwanzig Minuten blieb die Frau in ihrem Auto eingeschlossen und war völlig in ihr Telefongespräch vertieft. Doch plötzlich blinkte auf ihrem Bildschirm eine neue Benachrichtigung auf. Es war ein Anruf aus dem Bistro auf der anderen Straßenseite, der ihr mitteilte, dass ihr Essen endlich zur Abholung bereit sei.
Lächelnd griff sie nach ihrer Handtasche, drückte die Fahrertür auf, um auszusteigen – und BUMM. Die Tür prallte gegen den massiven Gummireifen des Holzlastwagens, nachdem sie sich kaum einen Zentimeter bewegt hatte. Verwirrt versuchte sie es erneut, mit mehr Kraft, doch die Tür prallte nur heftig zurück. Sie schaute aus dem Seitenfenster und stellte fest, dass sie direkt auf eine Wand aus Industriestahl starrte.
Panik und Wut machten sich breit. Als ihr klar wurde, dass sie völlig gefangen war, begann sie einen verzweifelten, ungeschickten Versuch, über die Mittelkonsole auf die Beifahrerseite zu klettern. In ihrer Wut blieb ihr teurer Designer-Absatz am Armaturenbrett hängen und hinterließ einen riesigen, gezackten Kratzer im Leder. Zu allem Übel stieß sie mit dem Ellbogen ihren großen Eiskaffee aus dem Getränkehalter, sodass eine klebrige braune Welle über ihren makellosen Beifahrersitz schwappte. Als sie schließlich unbeholfen aus der Beifahrertür auf den Asphalt stolperte, war ihr Outfit zerzaust, der Innenraum ihres Autos ruiniert und sie schäumte regelrecht vor Wut.