Alleinerziehender Vater konnte sich keine größere Wohnung leisten – also baute er seiner Tochter dieses Baumhaus!

Als Mark Ellis seiner Tochter zum ersten Mal den Ort zeigte, an dem sie vielleicht leben würden, sah sie darin kein Zuhause. Sie sah drei hohe Eichen, ein Stück unebenes Gelände und einen Haufen Altholz, der mit einer blauen Plane abgedeckt war. Mark sah dasselbe, aber er sah auch einen Ausweg, auch wenn es zunächst unmöglich schien.

Nach der Scheidung war sein Budget auf fast nichts geschrumpft. Die Wohnungen, die er sich leisten konnte, waren beengt, dunkel und lagen direkt an vielbefahrenen Straßen. Sie waren nicht gerade gefährlich, aber Mark hasste den Gedanken, dass die achtjährige Lily ihre Kindheit in einem winzigen Zimmer verbringen sollte, wo sie durch dünne Wände die Nachbarn und den Verkehr vor ihrem Fenster hören musste, ohne Garten und ohne einen ruhigen Ort zum Spielen.

Also gab er ein Versprechen, von dem er nicht ganz sicher war, ob er es halten konnte. Auf einem schmalen, bewaldeten Grundstück hinter der Werkstatt seines Bruders würde er ihnen ein kleines Haus inmitten der Bäume bauen. Keine Traumvilla, kein luxuriöser Rückzugsort, sondern ein echter, sicherer Ort mit einer Küche, Betten, Heizung und genug Zauber, um ein hartes neues Leben möglich erscheinen zu lassen. Es würde bescheiden sein, aber es würde ihnen gehören.