Julia lernte Mark auf einer Dinnerparty bei Freunden kennen – einer dieser Partys, bei denen das Essen besser war als die Unterhaltung, bis er sich neben sie setzte. Er fragte sie nach ihrer Arbeit – sie restaurierte alte Möbel, meist Stücke aus Nachlässen – und hörte sich die Antwort tatsächlich an. Bei den meisten Leuten wurde der Blick schon beim zweiten Satz glasig.
„Ich mag Menschen, die Dinge reparieren“, sagte er. „Ich bin Ingenieur. Anderer Maßstab, derselbe Instinkt.“ Sie unterhielten sich, bis der Gastgeber begann, die Teller um sie herum abzuräumen – ein nicht gerade subtiler Hinweis. Mark lachte darüber, begleitete sie zu ihrem Auto und fragte, ob sie mal einen Kaffee trinken gehen wolle, ohne dass sie von siebzehn anderen Leuten umgeben seien. Sie sagte Ja, noch bevor sie es ganz zu Ende gedacht hatte.
Aus dem Kaffee wurde ein Abendessen, aus dem Abendessen ein regelmäßiges Date am Donnerstag, und innerhalb von zwei Monaten war Julia überrascht, wie leicht sich das alles anfühlte. Mark war zuverlässig, auf eine trockene Art witzig, die Art von Mann, der sich an kleine Dinge erinnerte und sie Wochen später wieder zur Sprache brachte. Schon früh erwähnte er einen Sohn – Tim, dreizehn, scharfsinnig, ein wenig zurückhaltend. „Er hatte ein paar schwere Jahre“, sagte Mark. „Du wirst es verstehen, wenn du ihn kennenlernst.“ Julia dachte sich damals nichts weiter dabei.