Hast du schon einmal von Teebaumöl gehört? Kein Wunder das es so geschätzt wird

Teebaumöl kostet nicht viel, aber ist sowas von praktisch

Es ist ein winziges Fläschchen, dass du bestimmt schon mal bei Budni oder in der Apotheke gesehen hast. Nimm dir beim nächsten Mal einfach eine Flasche mit. Teebaumöl ist nämlich ein natürliches Produkt, dass aus den Blättern und Zweigen des australischen Teebaums gewonnen wird. 

Teebaumöl eignet sich primär zur Behandlung von Entzündungen.

Was ist eigentlich Teebaumöl?

Der Hauptwirkstoff dieses Mittels ist Terpinen-4-ol. Teebaumöl ist hierfür 13 Mal wirksamer als viele andere Mittel (unter anderem auch wirksamer als Eukalyptusöl). Auch bei Akne und Hautunreinheiten wirkt es lindernd. Aber was viele noch nicht wissen: es hat noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten!

Wozu kann ich es verwenden?

  • Erkältungen, Grippen, Fieber: Teebaumöl ist ein alt bekanntes Heilmittel der Aborigines aus Australien. Sie verwendeten die großen Blätter gegen allerlei Krankheiten. Der Wasserdampf des Öls wird hierzu inhaliert.
  • Läuse: Das Öl kann sehr effektiv gegen Kopfläuse verwendet werden. Mixe einfach 10 Tropfen Teebaumöl mit einem neutralen Shampoo zusammen und lasse es 10 Minuten einwirken. Danach gut ausspülen. Wiederhole diese Anwendung nach einer Woche noch einmal.
  • Insektenstiche und Bisse: Tröpfel ein wenig von dem verdünnten Öl auf die Stiche. Es wird dir Linderung bringen und wirkt antibakteriell.
  • Natürlicher Allesreiniger: Vermenge ca. 2 Esslöffel des Öls mit Wasser in einer Sprühflasche. Auf bedürftigen Flächen drauf sprühen, kurz einwirken lassen, abwischen – fertig! Entfernt sicher alle Bakterien!
  • Hartnäckiger Schweißgeruch: Beim Duschen einfach ein wenig Teebaumöl mit der Seife oder der Duschcreme vermengen. Du wirst frischer riechen und der Geruch bildet sich nicht mehr so schnell.
  • Insektenspray: Mixe etwas Öl mit Wasser und sprühe es entlang deiner Fensterrahmen auf die Seiten. Insekten verabscheuen den Geruch von Teebaumöl und werden sich lieber entfernen.
  • Schimmel: Mixe ungefähr 2 Esslöffel des Öls mit 500 ml Wasser. Gebe das in eine Sprühflasche und sprühe den Mix auf die Schimmelstellen in deinem Haushalt. Lasse es ein paar Minuten einwirken und wische mit einem trockenen Tuch drüber. Diesen Vorgang solltest du nach einigen Tagen nochmal wiederholen.
  • Antiseptikum im Mundraum: Teebaumöl eignet sich auch als Antiseptikum im Mundraum. Du hast Stellen im Mund oder wundes Zahnfleisch? Dann verdünne das Öl zuerst ausreichend mit Wasser und tröpfel ein wenig auf die bedürftigen Stellen. aber nicht schlucken! Danach den Mund mit Wasser ausspülen.
  • Pilz- und Bakterienbefall der Haut: Auch bei Fußpilz, Akne oder Neurodermitis kann das Öl helfen. Einfach ein paar verdünnte Tropfen auf die betroffenen Stellen geben.
  • Teebaumöl wird übrigens auch bei Hühneraugen, Warzen und Krampfadern empfohlen!

Das solltest du wissen

Wichtig: wenn das Öl nicht luftdicht, lichtgeschützt und unter 25 ° C gelagert wird, dann kann schon nach vier Tagen der Oxidationsprozess beginnen, also das Luft mit dem Öl reagiert. Das Öl kann hierdurch bei einigen Hauttypen Ekzeme auslösen. Das Öl sollte daher immer etwas verdünnt verwendet werden. Auch sollte das Öl nicht verschluckt und auch nicht an Haustiere verabreicht werden.

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Quelle: Eetgoedvoeljegoed  | Wikipedia | Bild zur Illustration