Im Badezimmer gönnte sich Clara ein wenig Luxus. Es hat eine tiefe, freistehende Badewanne, die neben einer Milchglasscheibe platziert ist, so dass Tageslicht einfällt, ohne etwas von außen zu zeigen. Das verspiegelte Äußere setzt sich in diesem Teil des Hauses fort, aber die Sichtschutzfolie und die sorgfältige Bepflanzung sorgen dafür, dass sich der Raum sicher anfühlt. Von innen ist der Blick sanft und grün, fast wie durch einen Nebel.
Es gibt auch eine begehbare Dusche, einen beheizten Fußboden und ein kleines Fenster, das sich gerade so weit öffnen lässt, dass nach einem heißen Bad frische Luft einströmen kann. Clara hat die Materialien einfach gehalten: heller Stein, gebürstetes Metall und Eiche. Sie sagt, dass die Leute immer erwarten, dass das Bad sehr dramatisch ist, aber sie wollte, dass es sich ruhig anfühlt und leicht zu reinigen ist. Ihr Lieblingsdetail ist das kleine Regal neben der Badewanne, gerade breit genug für eine Kerze, ein Buch und eine Tasse Tee. In einem Haus, das dafür bekannt ist, zu verschwinden, geht es in diesem Raum darum, zu entschleunigen und ganz präsent zu sein.