Diese Frau baute ein unsichtbares Traumhaus – und die Erfahrung ist erstaunlich…

Das Schlafzimmer ist Claras ruhigster Raum und auch derjenige, den sie am sorgfältigsten vor der „unsichtbaren“ Idee geschützt hat. Während sich eine Seite zu den Bäumen hin öffnet, ist der Rest des Raums in weiche Gipswände und Leinenvorhänge gehüllt. Sie wollte mit der Natur in der Nähe aufwachen, sich aber nicht ungeschützt fühlen, wenn sie ihr Haar bürstet oder nach Socken sucht.

Am Morgen füllt sich der Raum mit sanftem Licht, das durch die Blätter gefiltert wird. Clara sagt, es fühle sich an, als schliefe man in einem sehr eleganten Baumhaus. Das Bett ist niedrig, die Farben sind ruhig, und der Stauraum ist hinter einfachen Holzpaneelen versteckt. Nichts unterbricht die Aussicht. Nachts werden die Vorhänge ganz zugezogen und verwandeln den Raum in eine gemütliche kleine Hütte. Das war Clara wichtig, denn das Haus mag zwar von außen gewagt aussehen, aber es muss dennoch das normale Leben unterstützen. „Ein Haus kann clever sein“, sagt sie, „aber im Schlafzimmer sollte man nie das Gefühl haben, dass man zur Schau gestellt wird