„Sie ist die M.V. Woodard!! Wir dürfen sie nicht als Kundin verlieren!“ Richard würgte fast an seinen Worten. Arthur erstarrte auf dem Balkon, als ihm plötzlich das ganze Bild klar wurde. M. W. Woodard war das zurückgezogen lebende Genie, das Ende der 1980er Jahre im Alleingang die moderne Bildhauerei und die immersive Architektur neu definiert hatte, bevor es vollständig aus der Öffentlichkeit verschwunden war.
„Ihre Werke werden bei Sotheby’s für Millionen verkauft, und sie hat sich seit dreißig Jahren nicht mehr blicken lassen“, flüsterte Richard voller Ehrfurcht und Entsetzen. „Wenn sie das gesamte Haus in ein funktionales Kunstwerk verwandelt hat, ist es ein Vermögen wert. Arthur, vermassel das bloß nicht!“
Das Gespräch wurde beendet, und Arthur stand im Garten zurück, während eine kalte Welle der Angst über ihn hinwegspülte. Die Gereiztheit, die seinen Morgen befeuert hatte, war völlig verschwunden und wurde durch die demütigende Erkenntnis ersetzt, dass er ein unschätzbares Kulturgut aggressiv als Trockenbauwände und Bauholz bewertet hatte.