Wir klären auf: Ist Kokosöl wirklich so gesund, wie man sagt?

Ist es wirklich so viel gesünder als Butter oder Olivenöl?

Vor ein Paar Jahren wechselten viele Leute von Olivenöl zu Kokosöl, als der Kokos-Trend richtig anfing. Es sei angeblich viel gesünder und deshalb nahmen wir nichts anderes mehr um unser Essen in der Pfanne zu braten. Aber ist Kokosfett wirklich so viel besser als anderes? Stecken hinter dem Trend echte Tatsachen oder wurden wir nur vom Rummel verführt?

Viele Leute schwören auf Kokosfett, aber haben sie recht?

Experte
Martijn Katan, Professor für Ernährung an der Freien Universität Amsterdam, klärt uns ein für allemal darüber auf. Ihm Zufolge ist es nicht an der Zeit, Olivenöl komplett abzuschreiben. In seinem neuen Buch “Voedingsmythes” (Ernährungsmythen), erklärt er, dass Kokosöl aus gesättigtes Fett besteht. Wer sich mit Ernährung ein bisschen auskennt weiß vielleicht, dass diese Art von Fett den Cholesterinspiegel erhöht.

Gefahr Kokosfett
Kokosfett erhöht also sowohl das gute als auch das schlechte Cholesterin im Blut. Was das genau für dein Herz und deine Blutgefäße bedeutet, ist noch nicht klar. Laut dem Ernährungsprofessor gibt es aber Hinweise darauf, dass das so genannte LDL-Cholesterin Herzinfarkte verursachen kann.

Dickmacher
Viele braten ihr Essen nur noch begeistert mit Kokosöl, da es angeblich weniger dick macht. Laut Katan ist das aber auch nur ein Mythos. Er erklärt, dass es den selben Fettanteil hat wie andere Alternativen. Man wird also dadurch nicht weniger dick. Zudem rät der Professor nicht mit Kokosfett zu kochen, da es viele andere Öle gibt, die viel gesünder für dich sind!

Du möchtest diesen Artikel später noch einmal ansehen? Dann speicher ihn auf Pinterest

Quelle: Margriet| Bild:Pixabay