Kaugummi kauen hilft gegen Karies, aber diese zwei Annahmen stimmen nicht

Das sind die Folgen für deinen Körper wenn du Kaugummi kaust

Es scheint sehr unschuldig zu sein, ein kleines Stück Kaugummi. Du kaust eine Weile darauf rum, bläst ein paar Blasen und spuckst es wieder raus. Es enthält fast keine Kalorien und man schluckt es nicht einmal herunter, wie schlimm kann es denn sein? Wir wollten wissen, was Kaugummi kauen wirklich verursacht und die Ergebnisse werden dich überraschen!

Es erfrischt den Atem, aber was stellt es mit deinem Körper an?

Interessantes Wissen
Wusstest du, dass das älteste Kaugummi über 9000 Jahre alt ist und aus Birkenpech besteht? Bereits Steinzeitmenschen sollen auf Birkenharz herumgekramt haben. Heutzutage kaut jeder Deutsche etwa 100 Stück im Jahr, bei dem er 11 Kalorien pro Stunde verbrennen. Doch was genau sind die Mythen und Fakten vom Kaugummi?

  • Es hilft beim Abnehmen?
    Falsch! Viele Menschen kauen Kaugummis, als Ersatz für Naschereien, und letztendlich um weniger zu essen. Dabei kurbeln sie ihren Appetit durch die Bewegung der Kiefers nur noch mehr an. Außerdem wurde bewiesen, dass Kaugummi kauen zu ungesundes Essen verleitet. Regelmäßige Kauer würden zum Beispiel eher Chips oder Süßes als Obst essen, weil der mentholige Geschmack im Mund frisches Obst bitter schmecken lässt.
  • Es hilft gegen Karies?
    Richtig! Dabei muss gesagt werden, dass nur zuckerfreies Kaugummi gegen Karies hilft. Das Kauen führt zu einer vermehrten Speichelproduktion, wodurch Speisereste weggespült werden. Durch die erhöhte pH-Werte im Mund fällt es den Bakterien schwerer, sich zu vermehren. Trotzdem ersetzt das Kauen nicht das Putzen der Zähne!
  • Es ist gut für die Verdauung?
    Falsch! Die verschiedenen Zusatzstoffe in Kaugummis können nach übermäßigen Konsum Blähungen, Bauchschmerzen und Intoleranzen verursachen. Vor allem der häufig enthaltene Inhaltsstoff Sorbit kann eine Fruktoseintoleranz verursachen.

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Quelle: Gesundheit.de , Mercola | Bild: Pixabay