Dieser Mann hat die Nase voll von den Hunden seiner Nachbarn, die seinen Garten verschmutzen – er will ihnen eine Lektion erteilen

Walter Briggs wohnte seit einunddreißig Jahren in der Clover Lane 14. Er war im Sommer eingezogen, nachdem er bei der Post in den Ruhestand gegangen war, wo er vier Jahrzehnte lang Briefe sortiert hatte, ohne je einen einzigen zu verlieren. Darauf war er stolz. Stolz war er auch auf seinen Rasen – einen dichten, gleichmäßigen Teppich aus Kentucky Bluegrass, den er aus nackter Erde gezogen, mit sorgfältig dosiertem Dünger versorgt und jeden Morgen vor sechs Uhr bewässert hatte. Nachbarn hatten ihn auf Spaziergängen angehalten, um ihn zu loben. Ein Junge hatte ihn einmal gefragt, ob er künstlich sei.

Walter lebte jetzt allein. Seine Frau Dorothy war vor vier Jahren verstorben, und ihre Kinder waren längst in andere Städte gezogen. Aber das Haus fühlte sich für Walter nie leer an, denn es gab immer etwas zu tun. Die Gartenbeete mussten gejätet werden. Die Hecken mussten gestutzt werden. Die Dachrinnen mussten gereinigt werden. Und der Rasen brauchte immer etwas. Es war Arbeit, und Walter verstand Arbeit. Sie gab seinen Tagen eine Form, die für ihn wichtig war.