20 Sammlerstücke, die heute wertlos sind – in einer Rangliste

Hummel-Figuren (Nr. 15)

Basierend auf den heilen Zeichnungen von Schwester Maria Innocentia Hummel wurden diese deutschen Keramikfiguren von Kindern mit rosigen Wangen nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer internationalen Begeisterung. In Westdeutschland stationierte amerikanische Soldaten kauften sie als Souvenirs und lösten damit in den Vereinigten Staaten einen jahrzehntelangen Sammelboom aus. Auf dem Höhepunkt des Booms in den 1970er- und 1980er-Jahren erschienen jährlich umfangreiche Preisführer, und seltene, ältere Varianten wurden mit über 1.000 Dollar pro Stück bewertet.

Heute sind Hummels ein klassisches Beispiel für eine generationsbedingte Sammlerblase. Die ältere Generation, die den Markt antrieb, ist verstorben und hat Millionen von Keramikfiguren ihren Kindern und Enkeln hinterlassen, die keine sentimentale Bindung zu ihnen haben. Secondhand-Läden und Online-Auktionsseiten werden von diesen Stücken regelrecht überschwemmt. Ein Hummel-Jubiläums-Teller aus dem Jahr 1971, der einst einen Wert von 2.000 Dollar hatte, lässt sich heute problemlos für weniger als 40 Dollar erwerben. Da jüngere Käufer klare Linien der Ästhetik deutscher Volkskunst vorziehen, sind die allermeisten gewöhnlichen Hummels völlig wertlos und werden oft sogar von Pfandhäusern abgelehnt.