20 Sammlerstücke, die heute wertlos sind – in einer Rangliste

Thomas-Kinkade-Drucke (Nr. 16)

Thomas Kinkade, der selbsternannte „Meister des Lichts“, baute in den 1990er Jahren ein riesiges Kunstimperium auf, indem er massenproduzierte, hell beleuchtete Drucke von gemütlichen, leuchtenden Häuschen und idyllischen Landschaften vermarktete. Über ein riesiges Netzwerk von über 300 Franchise-Galerien in den gesamten Vereinigten Staaten überzeugte Kinkades Unternehmen gewöhnliche Verbraucher davon, dass der Kauf dieser fabrikmäßig reproduzierten Drucke eine legitime Investition in bildende Kunst sei. Die Menschen gaben regelmäßig Tausende von Dollar für Leinwanddrucke aus, auf denen nur ein paar Tupfer echter Farbe zu sehen waren, die von „Highlighters“ am Fließband aufgetragen worden waren.

Die Kinkade-Blase platzte spektakulär, als die Öffentlichkeit erkannte, dass diesen Werken jegliche echte Knappheit fehlte. Das Unternehmen hatte Hunderttausende Exemplare genau derselben Bilder gedruckt und den Markt damit völlig übersättigt. Kunstkritiker taten die Werke stets als kommerziellen Kitsch ab, und die Zeit hat ihrem Investitionswert nicht gutgetan. Heute ist der Sekundärmarkt tot; Hunderte gerahmter Kinkade-Drucke stehen auf Online-Auktionsseiten mit Startgeboten von 50 Dollar und finden absolut keine Beachtung. Sie gelten heute als veraltete Symbole für die Leichtgläubigkeit der Verbraucher in den 1990er Jahren.