20 Sammlerstücke, die heute wertlos sind – in einer Rangliste

Bradford Exchange Sammelteller (Nr. 3)

In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden limitierte Porzellanteller von Unternehmen wie Bradford Exchange und dem Norman-Rockwell-Museum in Sonntagszeitungsbeilagen und Fernsehwerbespots massiv beworben und als absolut sichere Geldanlage verkauft. In den Marketingunterlagen wurde ausdrücklich versprochen, dass diese Porzellan-Kunstwerke rasch an Wert gewinnen würden, was Millionen von Hausbesitzern in Vororten davon überzeugte, sie zu kaufen und an gut sichtbaren Stellen auf hölzernen Wandregalen in ihren Häusern auszustellen.

Der fatale Fehler dieses Investitionsmodells lag in der Definition des Wortes „limitiert“. Zwar war die Produktionsauflage technisch auf eine bestimmte Anzahl von Brenntagen begrenzt, doch die Fabriken arbeiteten während dieser Tage ununterbrochen und produzierten Millionen identischer Teller. Heute ist der Markt für diese Artikel völlig zum Erliegen gekommen. Jüngere Generationen betrachten Gedenkporzellanteller als veralteten Kitsch, der nicht zur modernen Inneneinrichtung passt. Auf dem Sekundärmarkt gelten sie weithin als wertlos; sie werden regelmäßig für 1 bis 5 Dollar auf Flohmärkten verkauft oder von Bastlern als Material für Mosaikkunst wiederverwendet.