In dem Moment, in dem sie näher kommt, werden die Leute aufmerksam. Zuerst ist es nur ein kurzer Blick. Jemand, der vorbeigeht, bleibt kurz stehen. Dann noch einer. Denn von außen betrachtet sieht es nicht so aus, als würde sich etwas ändern. Es sieht immer noch nach einer unmöglichen Situation aus. Ein paar Leute treten näher. Eine Person gestikuliert in Richtung der Treppe, als ob sie Hilfe anbieten würde. Eine andere sagt etwas – man kann es nicht ganz verstehen, aber die Absicht ist klar.
Sie versuchen, ihr beim Aufstehen zu helfen. Aber sie schüttelt den Kopf. Ruhig. Als ob sie es nicht nötig hätte. In diesem Moment beginnt es sich anders anzufühlen. Denn jetzt gehen die Leute nicht nur vorbei. Sie schauen zu. Sie warten. Versuchen herauszufinden, was sie tun wird. Es gibt eine stille Pause. Die Art von Pause, die nur entsteht, wenn etwas Unerwartetes geschieht.
Niemand sagt jetzt etwas. Sie schauen alle auf dasselbe. Die Treppe. Und sie.
Auf der nächsten Seite erfährst du, was sie macht: