Am nächsten Montagmorgen kehrte die Szene an der Ecke Elm und 5th mit einer neuen, schweren Klarheit zurück. Als José die 402 an den Straßenrand fuhr, betrachtete er Barnaby nicht als Rätsel oder Streuner, sondern als einen Mitreisenden, der sich im Nebel der Trauer verirrt hatte. Er erkannte, dass die Ankunft des Busses für Barnaby das Einzige war, was ihm von Toby blieb. Das Zischen der Druckluftbremsen und das Klappern der Türen waren die Signale, dass seine Welt endlich in Ordnung gebracht werden könnte.
José beobachtete, wie sich die Ohren des Hundes spitzten, als sich die Türen öffneten. Er beobachtete, wie die Augen des Hundes die Gesichter der drei Personen abtasteten, die ausstiegen – eine müde Krankenschwester, ein Teenager in einem Kapuzenpulli und ein Geschäftsmann. Jedes Mal, wenn die letzte Person ausstieg und Toby nicht mehr da war, sackte Barnaby in seiner Haltung nur einen Bruchteil eines Zentimeters zusammen, doch er verließ seinen Posten nicht. Er war ein Meister der Hoffnung, auch wenn diese Hoffnung jeden Morgen systematisch zunichte gemacht wurde.