Ein Boot rammte sie fast mitten auf dem Ozean – was sie an Bord fanden, ließ sie sofort handeln

Die beiden Boote bewegten sich Seite an Seite. Zu nah. Das größere Schiff hob und senkte sich schwerer im Wasser. Jede Dünung schob es auf sie zu – und dann wieder weg. Andrew kämpfte mit dem Steuer, um Abstand zu halten. „Achte auf das Timing“, sagte er. „Wenn wir falsch aufschlagen, sind wir erledigt.“ Jack nickte, die Augen auf die Lücke gerichtet. Der Größenunterschied fühlte sich aus der Nähe noch schlimmer an.


Ihr Boot sank mit jeder Welle tiefer. Das andere bewegte sich kaum. „Wartet ab…“ Sagte Andrew. Die Dünung hob sie beide an – nur für eine Sekunde ausgerichtet. „Jetzt!“ Jack sprang. Sein Fuß schlug auf dem Deck auf – rutschte aus – sein Körper kippte zur Seite – dann hielt er sich fest an der Reling.

„Ich hab’s!“, schrie er. Andrew rückte näher. Zu nahe. Die Rümpfe schlugen einmal aneinander – ein schwerer Schlag. Das kleinere Boot schaukelte heftig. Andrew stabilisierte es, dann ging er hinüber. In dem Moment, in dem er landete, fühlte sich etwas anders an. Zu still. Zu ruhig.


Drinnen spielte die Musik leise. Die Angelruten schwankten. Alles sah normal aus. Nur – es war niemand da.