Ein Mann eilt herbei, um ein Nashornbaby von der Straße zu retten – Sekunden später bleibt ihm das Herz stehen

Elias wusste, dass er sich aus dem Staub machen musste, aber er war in der Unterzahl. Zwei der Männer drehten sich sofort um und verringerten den Abstand, um ihn abzufangen, bevor er sich bewegen konnte, während der Anführer sich weiterhin darauf konzentrierte, das zappelnde Kalb auf die Erde zu drücken. Elias stürzte sich auf sie, in der Hoffnung, auf einen hohen Bergrücken zu sprinten, wo das Gelände seinem Funkgerät erlauben würde, die Störungen zu durchdringen. Es war ein verzweifeltes Glücksspiel. Er schaffte es nur zehn Meter weit, bevor die beiden Männer ihn von hinten packten.


Er wehrte sich mit allem, was er hatte, aber es war ein Zweikampf, und der Anführer stürzte sich auf ihn. Sie drückten ihn zu Boden, sein Gesicht in den heißen, scheuernden Staub gepresst, während der Anführer darum kämpfte, das strampelnde, verzweifelte Kalb zu ihrem Fahrzeug zu ziehen. Das Kalb blieb ein Alptraum: Es rammte sie immer wieder, und sein dickes Fell und seine sture Kraft verursachten bei den Männern große Frustration.


„Hör auf!“, schrie einer der Wilderer und schlug auf das Tier ein, aber das Kalb knurrte nur und stieß noch heftiger zurück. Elias sah seine Chance gekommen, den Arm eines Mannes zu ergreifen, doch ein weiterer Schlag gegen die Rippen ließ ihn vor Schmerz zurückweichen und in die Erde sinken. Die Wilderer waren unerbittlich, und das Kalb zeigte erste Anzeichen von Erschöpfung. Doch dann passierte es..