Er fand diese kleinen Fellknäuel in seiner Scheune… Dann erzählte ihm der Tierarzt die Wahrheit

In der Küche erreichte die Verzweiflung einen fieberhaften Höhepunkt. Fiona hatte schnell kleine, zarte Stücke von rohem Rindfleisch geschnitten und bot sie den drei Kätzchen auf dem Boden an. Für eine kurze Sekunde zuckte die Nase des Kleinsten, aber die Energie zum Fressen war weg. Es war zu müde, um auch nur den Kopf zu heben, und sein Maul hing leicht geöffnet, während es um jeden Atemzug rang. Das Fleisch blieb unangetastet, während die Kätzchen wie graue Steine auf dem Linoleum lagen. Die Dinge sahen schrecklich aus; der Übergang von dem wilden Jäger im Keller zu diesem gebrechlichen, zusammenbrechenden Fellhaufen vollzog sich innerhalb weniger Minuten.


Entsetzt über den Niedergang griff Fiona zum Telefon, um Miller anzurufen. „Irgendetwas stimmt nicht“, sagte sie ihm mit zitternder Stimme. „Er hat versucht zu jagen – er ist am Verhungern, aber jetzt kann er nicht einmal mehr schlucken. Sie verhalten sich nicht wie Katzen, Miller. Ich glaube, wir verlieren sie.“ Miller, der die Panik spürte, versprach, in wenigen Minuten da zu sein. Er kam gerade an, als die Sonne zu sinken begann, und brachte seinen altgedienten Terrier Toby mit. Doch als sie die Küche betraten, änderte sich die Stimmung. Toby, der ein Jahrzehnt lang furchtlos Scheunen von Raubtieren gesäubert hatte, schreckte plötzlich zurück. Er stieß ein dünnes, erbärmliches Winseln aus, presste seinen Bauch auf den Boden und weigerte sich, auch nur einen Zentimeter näher an das Wohnzimmer heranzukommen.