Die Eltern beschlossen, Mike vorsichtshalber ins Krankenhaus zu bringen. Unter den hellen weißen Lichtern wirkte Michael unvorstellbar klein. Eine Krankenschwester überprüfte seine Temperatur, seinen Puls und die blassen Zehenspitzen, während Angela seine Hand festhielt, als würde sich die Nacht wiederholen, wenn sie sie losließ. Mathew stand in der Nähe und konnte nicht aufhören, das Heben und Senken der Brust seines Sohnes zu beobachten. Der Arzt sprach sanft und erklärte, dass Michael kalt, erschöpft und ein wenig durchgeschüttelt war, aber keine ernsthaften Verletzungen hatte.
Einige Stunden später war Michael in eine warme Decke eingewickelt und hielt vorsichtig eine Tasse heiße Schokolade in beiden Händen. Seine Wangen hatten wieder Farbe, und er erzählte der Krankenschwester bereits, wie er versucht hatte, mit zwei Steinen Feuer zu machen. Mathew und Angela tauschten einen Blick aus, halb lachend und halb weinend. Der Berg hatte ihnen fast ihren Sohn genommen, aber jetzt saß er zwischen ihnen, schläfrig und sicher, und fragte, wann sie endlich nach Hause gehen könnten.