Anstatt sie weiter in das Haus einzuladen, das nicht mehr ihr gehörte, begleitete Daniel Michelle zur Eingangstreppe. „Second Shift hat eine Hotline, falls du jemals Hilfe brauchst“, bot er ihr mit einem schwachen, halb ernsten Lächeln an. Sie hätte beinahe zurückgelächelt, als sie in die frische Nachtluft trat.
Michelle blieb auf den Verandastufen stehen und blickte ein letztes Mal zurück auf das warme Licht, die breiten Glastüren und das blühende Leben, das er genau an dem Ort geschaffen hatte, von dem sie einst weggegangen war. „Wenn es dich tröstet“, sagte sie leise, „du hast dich als großartiger Vater erwiesen. Und du hast das hier wirklich toll auf die Beine gestellt.“ „Die anderen haben die harte Arbeit geleistet“, sagte Daniel. „Ich habe nur dafür gesorgt, dass die Lichter nicht ausgingen.“
Er sah ihr nach, wie sie zu ihrem Auto ging, dann wandte er sich wieder dem Saal zu, den Menschenmengen, den langen Tischen und Marcus, der sich in der Nähe der Bühne mit neuen Unterstützern unterhielt. Irgendwo in der Nähe hallte Lilys fröhliches Lachen durch den Raum. Hier waren Menschen, die sich heute Abend auf ihn verließen, und er trat wieder in den Saal, ohne sich noch einmal umzusehen.