Eine beeindruckend aussehende Karosserie zu schaffen, reichte nicht aus. Ken wollte, dass sich sein Fahrzeug wie ein echter Sportwagen fahren ließ, was bedeutete, dass die mechanischen Komponenten ebenso sorgfältig konstruiert werden mussten. Anstatt ein bestehendes Fahrwerk anzupassen, fertigte er selbst einen kompletten Aluminiumrohrrahmen an. Die Befestigungspunkte der Aufhängung, die Versteifungen und die Anordnung des Antriebsstrangs mussten alle sorgfältig geplant werden, lange bevor das Auto sein eigenes Gewicht tragen konnte.
Für die Leistung sollte ein Ford Boss 351 V8-Motor sorgen, gekoppelt mit einem ZF-Fünfgang-Schaltgetriebe. Um alles kühl zu halten, entwarf er ein Doppelkühlersystem, das Frischluft durch die für den Countach charakteristischen Seiteneinlässe leitete. Jede Halterung, jede Befestigung und jede Stütze erforderte stundenlanges Messen, Schneiden, Schweißen und Anprobieren.
Zu diesem Zeitpunkt war aus dem, was als Traum begonnen hatte, ein vollwertiges Ingenieursprojekt geworden. Stück für Stück begann der selbstgebaute Lamborghini erstaunlich authentisch auszusehen.