Ein Mann verbrachte 17 Jahre damit, seinen Traum-Lamborghini in seinem Keller zu bauen. Als er endlich damit nach draußen fuhr, trauten alle ihren Augen nicht.

Im Gegensatz zu den meisten Replika-Bauern, die mit vorgefertigten Karosserieteilen beginnen, startete Ken mit kaum mehr als flachen Aluminiumblechen. Jede Kurve, jede Falte und jeder spitze Winkel musste von Grund auf neu geschaffen werden. Mit Hilfe eines English Wheels und einer Sammlung handgefertigter Holzformen formte er jedes Teil langsam nach Augenmaß. Es war mühsame Arbeit. Ein einziger Fehler konnte bedeuten, dass er stunden- oder sogar tagelang von vorne anfangen musste. Jedes Teil musste perfekt passen, bevor es zu größeren Abschnitten zusammengeschweißt werden konnte.


Im Laufe der Monate und Jahre tauchten langsam erkennbare Teile des Countach auf. Die markanten hinteren Kotflügel, die scharf abgewinkelte Front und die unverwechselbaren Seitenverkleidungen nahmen allmählich Gestalt an. Freunde, die vorbeikamen, trauten ihren Augen kaum. Das Projekt sah weniger nach einem Hobby aus, sondern eher nach etwas, das in einem Automobildesignstudio entstanden wäre.


Doch die wunderschöne Karosserie war erst der Anfang. Die eigentliche technische Herausforderung lag noch vor uns.