Dieser Mann schlug eine Wand in seiner Garage ein – was er darin fand, jagte ihm einen Schauer über den Rücken

Der Gang gab ohne Vorwarnung nach. Eine Stufe, sie war eng. Der nächste öffnete sich. Murat blieb am Rand stehen, der Strahl seiner Taschenlampe reichte in einen Raum, der viel größer war als alles, was er erwartet hatte. Es war kein Zimmer. Die Decke ragte hoch über ihm auf und wurde von Schatten verschluckt. Die Wände breiteten sich nach außen aus, uneben, aber absichtlich geschnitzt, nicht natürlich.


Er schritt langsam vorwärts. Seine Schritte hallten wider. Zu weit weg. Das Geräusch wurde weitergetragen… dann kam es von woanders zurück. Murat drehte sich um und streifte mit dem Licht über den Boden. Stein. An manchen Stellen abgeflacht. Abgenutzt. Dann sah er sie. Öffnungen. Mehrere. Verzweigungen in verschiedene Richtungen. Alle dunkel. Alle gleich. Die Stimmen kamen wieder. Schwach. Oder vielleicht keine Stimmen.

Murat konnte es nicht mehr sagen. Einer der Gänge vor ihm schien… heller zu sein. Oder vielleicht waren es nur seine Augen, die sich daran gewöhnten. Er zögerte. Dann ging er auf ihn zu. Schritt für Schritt. Das Geräusch veränderte sich erneut – jetzt weiter weg. Oder tiefer. Murat wurde langsamer. Er blickte zurück. Der Weg, den er gekommen war, kam ihm nicht bekannt vor.


Und plötzlich … war er sich nicht mehr sicher, welche Richtung hinausführte.