Luis ging zum Straßenrand hinüber, völlig außer Atem und stützte sich schwer gegen den Lenker ihres Rollers. „Kannst du ihnen nicht einfach höhere Strafzettel ausstellen? Die Autos abschleppen lassen? Irgendetwas tun? Sie versperren buchstäblich den Weg für Herzinfarktpatienten.“
Denise nahm einen langsamen, bedächtigen Bissen von ihrem Apfel und seufzte tief. „Glaub mir, Doc, ich würde nichts lieber tun, als jeden Tag zwanzig hohe Bußgelder direkt hier in dieser Einfahrt zu verhängen. Aber es gibt Vorschriften, was ich ihnen auferlegen darf, und das würde nichts ändern. Es würde ihnen nicht einmal etwas ausmachen, diese Bußgelder zu zahlen, wenn sie dafür einen erstklassigen Parkplatz bekämen. Außerdem ist diese gesamte Einfahrt privates Krankenhausgelände. Die städtischen Parkwächter haben hier keinerlei offizielle Zuständigkeit.“
„Also kommen die Leute einfach damit durch, Leben zu gefährden, nur wegen einer Grundstücksgrenze?“, fragte Luis, wobei seine Stimme vor Verzweiflung brach. „Wenn du mir eine schriftliche Befugnis besorgst, hier ein Parkverbot durchzusetzen, werde ich diesen Parkplatz gerne innerhalb von Minuten für dich räumen“, erklärte Denise und zeigte mit ihrem Stift auf seine Brust.